100 Jahre Glück


 

„Mit Glück konnte man dem Inferno von Stalingrad entkommen“. Das berichtete Oberstleutnant a.D. Fritz Sacher, als er vom Vorsitzenden der Kameradschaft ERH, Hauptmann a.D. Udo Kloos und dem Schriftführer, Oberstleutnant d.R. Max-Peter Hornemann am 09. Februar zu seinem 100. Geburtstag besucht wurde. 

Seine Erzählungen von damals zeugten von einem sehr bewegten und spannenden Leben. Dem Stalingradkessel und dem damit verbundenen unweigerlichen Untergang als Angehöriger der 6. Armee konnte Fritz Sacher nur entkommen, weil er 14 Tage vor Schließung des Kessels durch die sowjetischen Truppen zum Heimaturlaub nach Hause geschickt worden war. Eine Rückkehr nach Ende des Urlaubs war gottlob nicht möglich. Das rettete ihm das Leben.

Nach amerikanischer Gefangenschaft in Thüringen und einem Intermezzo in einem Handwerksberuf trat er in den Polizeidienst ein, um mit der Aufstellung der Bundeswehr dorthin zu wechseln. Zum Schluss seiner Dienstzeit war er im Heeresamt tätig und kann noch im Laufe dieses Jahres auf 60 Jahre Mitgliedschaft im DBwV zurückblicken. Seine Gesundheit und seine Fitness sind ebenfalls sein Glück und sehr bewundernswert. Er sollte und wir hoffen, dass er noch lange seinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann.

Quelle: DBwV - LV WEST / M.-P. Hornemann

Oberstleutnant a.D. Fritz Sacher (l.) und Hauptmann a.D. Udo Kloos.
(Foto: DBwV/LV West/M.-P. Hornemann)
 

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